Forschungsgruppe-NET - Hochschule Offenburg

Anlagen

Systemkonfiguration des einphasigen Labornetzes

Das Hybrid-Energieversorgungssystem bestehend aus einem Solargenerator mit 1.200 W Peakleistung, einem 700 W Windgenerator und einem Gas-BHKW  als Backup-Generator wird bei einer Systemgleichspannung von 48 V betrieben und verfügt zur Pufferung von Energiemengen über einen Bleisäure-Akkumulator mit 546 Ah (C20) und einen 750 Liter-Warmwasserspeicher. Die elektrische Energieverteilung erfolgt über einen Inselwechselrichter als Einphasen-Wechselstromnetz mit einer Dauerlast von ca. 100 W und temporären Lasten bis zu 2.200 W.

In 2001 erfolgte eine umfangreiche Überarbeitung des Schaltschranks mit dem Ausbau der Mess-, Regel- und Steuertechnik und die Erweiterung um einen  Teststand für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen. Der bestehende monokristalline Solargenerator wurde ergänzt durch eine amorphe Netzeinspeiseanlage mit 640 W Peakleistung und eine polykristalline Anlage mit einer Peakleistung von 720 W. Zur Erfassung der Witterungsbedingungen für den Betrieb der Testanlagen wurde die Messtechnik um eine meteorologische Station erweitert. Die Erfassung und Steuerung der Einzelanlagen erfolgt über ein LON-Gebäudeautomationsnetz, dessen Netzvariablen über einen OPC-Server (Open Process Control) im Rechnernetz der Hochschule zur Überwachung, Archivierung und Auswertung verfügbar sind.